Alle nach Friesenheim! Derby gegen den Unterbau der Bundesliga-Eulen

WORMS – Den Aufwärtstrend bestätigen: Unter diesem Motto steht das Oberliga-Auswärtsspiel der Handballer der HSG Worms am Samstagabend bei der TSG Friesenheim II (Anpfiff: 20 Uhr, TSG-Sportzentrum). Nach dem erfolgreichen Start in die Rückrunde beim 30:24-Heimsieg gegen die HSG Saulheim wollen die HSGler gegen den Bundesligaunterbau der Eulen nachlegen. „Die zwei Punkte gegen Saulheim nimmt uns zwar keiner mehr weg, aber trotzdem müssen und wollen wir jetzt gegen die Eulen nachlegen“, sagt HSG-Trainer Gerd Zimmermann vor dem Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenletzten. 

Friesenheim ist im bisherigen Saisonverlauf lediglich zwei Siege geglückt. Der letzte Erfolg gelang der Mannschaft von Andreas Reckenthäler im Dezember Zuhause gegen den TV Bitburg. „Auswärts hat die TSG ihre Probleme, was man auch gegen uns gesehen hat“, findet Gerd Zimmermann und betont mit Blick auf die Heimspiele der Handballer aus dem Ludiwgshafener Stadtteil: „Daheim ist Friesenheim anders unterwegs, wie der Sieg gegen Bitburg sowie zahlreiche enge Spiele im TSG-Sportzentrum belegen.“ Trotzdem will der Trainer die Punkte entführen und ist aufgrund der zuletzt gezeigten Leistung gegen Saulheim optimistisch gestimmt. „Der Sieg hat uns richtig gut getan.“ Vor allem die starke Leistung der 6:0-Abwehr im Verbund mit dem formstarken Torwart Thomas Elgert sei laut dem HSG-Verantwortlichen zusetzt ein wichtiger Faktor gewesen, den es auch gegen den kommenden Gegner benötige. Im Rückraum verfügt die TSG nämlich über jede Menge Torgefahr – unter anderem dank der starker Rückraumakteure wie Aaron Schleidweiler oder Moritz Happersberger. Gelingt es die Schaltstellen im Friesenheimer Angriffsspiel zu kontrollieren und zugleich Fehler bei eigenem Ballbesitz vermeiden, beherrscht die TSG doch ein ausgeprägtes Tempospiel, dann sei ein Auswärtserfolg in greifbarer Nähe. „Wir werden den Gegner jedenfalls ungeachtet der Tabellensituation nicht unterschätzen“, betont Gerd Zimmermann, der gegen die Eulen mit Ausnahme der Langzeitverletzten alle Kaderspieler einsetzen kann. 

Die HSG hofft zudem auf die lautstarke Unterstützung des mitgereisten Anhangs. „Näher als Friesenheim geht nicht. Deshalb würden wir uns sehr darüber freuen, wenn zahlreiche HSGler die Mannschaft in dem Nachbarschaftsduell unterstützen“, sagt der sportliche Leiter der HSG, Florian Stenner. 

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