Auswärtssieg im Heimspiel in Friesenheim! Danke für eure Unterstützung!

LUDWIGSHAFEN – Beim Heimspiel in Ludwigshafen gelang den Handballern der HSG Worms der nächste Erfolg in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Gegen den Bundesliga-Unterbau der TSG Friesenheim feierte die Mannschaft von Gerd Zimmermann einen glücklichen 25:22 (10:11)-Auswärtserfolg, durch den die HSG auf den siebten Tabellenplatz in Deutschlands vieler Liga klettern konnte. „Wenn schon so viele Wormser Fans ein Auswärtsspiel antreten, dann ist verlieren verboten“, kommentiert Gerd Zimmermann die Geschehnisse und ergänzt: „Wir haben unser Publikum zwar handballarisch nicht verwöhnt, aber am Ende stehen zwei wichtige Punkte auf unserer Habenseite.“

Dass das Spiel genauso gut zu Gunsten der Gastgeber hätte ausgehen können, daraus macht der Wormser Trainer keinen Hehl. „Der Knackpunkt in der Partie waren sicherlich die zwei Friesenheimer Verletzungen, denn diese hatten einen Bruch im Spiel der Gastgeber zur Folge“, so Gerd Zimmermann mit Blick auf die Geschehnisse rund um die 50. Spielminute. Doch von vorne: Nach beinahe drei torlosen Minuten ging Friesenheim in Führung. Worms fand jedoch prompt eine Antwort und gestaltete die Partie im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ausgeglichen. Obwohl die TSG sich nicht wie ein Tabellenletzter präsentierte, agierten die Gäste schwach. Vor allem in Angriff fehlte es an der letzten Konsequenz beim Erspielen von Torchancen. Darüber hinaus war die HSG auf der linken Angriffsseite früh gehandicapt, musste Rückraumspieler Kubo Balaz doch nach zwei frühen Zeitminuten-Zeitstrafen sich zurückhalten. Die Zeitstrafen gegen den Wormser waren übrigens der Höhepunkt zahlreicher Schiedsrichterentscheidungen, die auf beiden Seiten für Fassungslosigkeit sorgen. Diese Kombination aus Wormser Formschwäche, Friesenheimer Unvermögen und einer kuriosen Schiedsrichterentscheidung ließ keinerlei Spielfluss zu, sodass alle in der Halle den Pausenpfiff als Erlösung ansahen.

Wer dann auf Besserung nach der kurzen Verschnaufpause gehofft hatte, der sah sich zunächst getäuscht. Denn die HSG war einfach nicht in der Lage Tempo aufzunehmen und im Angriff die sich bietenden Torgelegenheiten zu nutzen. Friesenheim spürte, dass eine Sensation an diesem Tag möglich sein könnte. Dementsprechend motiviert gingen die Gastgeber in der Frühphase der zweiten Halbzeit zu Werke und wurden mit einem Vier-Tore-Vorsprung belohnt. „Zum Ende der Hinrunde wären wir K.O. gewesen“, sagt Gerd Zimmermann und konnte zur Erleichterung aller HSGler feststellen, dass seine Mannschaft nach dem Auftaktsieg gegen Saulheim endlich wieder in der Lage ist, Spiele zu drehen. Wie bereits eingangs angesprochen, sorgte die Doppel-Verletzung auf Friesenheimer Seite für einen Bruch im Spiel. Während die Eulen bei eigenem Ballbesitz nichts mehr zu Stande brachten und ein ums andere Mal am gut aufgelegten HSG-Torwart Max Schwarzer scheiterten, zog die HSG an. Aus dem Rückstanden machten sie binnen weniger Minuten eine Führung, die die Gäste bis zum Schlusspfiff über die Zeit retten konnten. „Über die Leistung müssen wir nicht diskutieren, da geht viel mehr. Am Ende zählen aber die Punkte und wir hoffen alle, dass sich die Friesenheimer Jungs nicht schwerer verletzt haben“, so Gerd Zimmermann abschließend.

Aufstellung: Gieger, Schwarzer, Brestrich, Metzdorf (1), Eusterholz (1), F. Markert (5), Christmann (5), D. Markert (2), Balaz (4), Zimmermann (7)

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