Derby zum Jahresende: Worms empfängt Bingen

WORMS – Zum Jahresende sollen noch einmal zwei Punkte her. Da ist man sich im Lager der HSG Worms einig. Am Samstagabend empfängt die Zimmermann-Sieben die HSG Rhein Nahe zum Derby der Rheinhessen in Deutschland vierter Liga. Um 19 Uhr startet das Lokalduell, in der Halle der Kerschensteiner Schule das die gastgebende HSG unbedingt gewinnen möchte – aber auf einen Gegner treffen wird, der ebenso Siegeswillig ist: „Beide Mannschaften trennen nicht viele Punkte in der Tabelle, beide Mannschaften trennt auch geographisch gesehen nicht viel. Ein Derby auf Augenhöhe verspricht ein tolles Handballspiel“, ist Gerd Zimmermann überzeugt und betont: „Wir möchten alle ein Weihnachtsfest mit zwei Punkten unterm Baum feiern, um mit einem guten Gefühl in die Rückrunde zu gehen.“

Die zwei Punkten werden allerdings ein hartes Stück Arbeit, ist der Wormser Trainer überzeugt. „Bingen ist immer gut eingestellt auf den Gegner, wir müssen trotzdem im Angriff Lösungen finden und in der Abwehr zupacken.“ Dafür steht Gerd Zimmermann zwar erneut arg dezimierter Kader zur Verfügung, jedoch will die Mannschaft mit Kampf und Siegeswille das Fehlen einiger Leistungsträger kompensieren. „Wir müssen von der ersten bis zur letzten Spielminute voll da sein und mit der Unterstützung der Fans unseren besten Handball zeigen.“ 

Ein letztes Mal wird das auch Jochen Schloß tun, der die Rückrunde aus beruflichen Gründen nicht bestreiten wird. Nach rund elf Jahren bei der HSG – mit Unterbrechung – wird der Linksaußen das letzte Mal für die HSG auflaufen- vorerst. „Ich glaube und hoffe aber, dass es nicht sein letztes Spiel in seiner Karriere für die HSG gewesen sein wird“, sagt Florian Stenner als sportlicher Leiter und wünscht sich, dass viele Fans Jochen Schloß einen gebührenden Abschied bereiten. „Das hat sich Jochen mehr als verdient. Er hat über viele Jahre hinweg die Knochen für die HSG hingehalten und ist den gesamten Weg der letzten Jahre mitgegangen. Dafür wollen wir uns gebührend bei ihm bedanken.“ Den Abgang des Außen werde die HSG bereits in der Winterpause kompensieren. „Wir arbeiten an verschiedenen Lösungen parallel zur Kaderplanung für die neue Saison“, berichtet der sportliche Leiter. 

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