Duell der rheinhessischen Spitzenmannschaften

WORMS –Spitzenspiel, die erste! Am 19. Spieltag empfangen die HSGler in heimischer Halle das Spitzenteam Sportfreunde Budenheim zum Leistungsvergleich der derzeit erfolgreichsten Mannschaft Rheinhessens (Anpfiff: Sonntag, 18:00 Uhr, Nikolaus-Dörr-Halle). Derzeit trennen die viertplatzierte HSG und die fünftplatzierten Sportfreunde lediglich drei Punkte. „Das spiegelt derzeit auch die Kräfteverhältnisse der beiden Mannschaften wieder, denn beide sind in der Lage jeden Gegner zu schlagen. Dass wir momentan die Nase leicht vorne haben, liegt einzig und allein daran, dass wir uns trotz so mancher Schwächephase weniger Ausrutscher geleistet haben“, meint Trainer Gerd Zimmermann.

Trotz der ausgeglichenen Kräfteverhältnisse sieht der Wormser Trainer seine Truppe leicht im Vorteil. „Wir sind mit unseren großartigen Fans Zuhause eine Macht, Budenheim kann in fremden Hallen in dieser Saison oftmals nicht das eigentliche Potenzial der Mannschaft abrufen“, sagt Zimmermann und macht seine Einschätzung anhand von Statistiken fest: Während die HSG Zuhause erst drei Punkte bei der Niederlage gegen Spitzenreiter Dansenberg und bei der (vorläufigen) Punkteteilung gegen Saulheim hat liegen lassen, sammelten die Sportfreunde auswärts bereits acht Minuspunkte. Allerdings gibt Gerd Zimmermann mit Blick auf das Rheinhessenduell zu Protokoll: „Statistiken entscheiden nicht über Sieg oder Niederlage, sondern es zählt einzig und allein die Leistung.“ Folglich müsse seine vollständig einsatzbare Mannschaft vom „Anpfiff bis Abpfiff hundert Prozent geben, genauso wie unsere Fans.“ Was passiert, wenn die Mannschaft ihr gesamtes Leistungsvermögen nicht abruft, hat das Hinspiel in Budenheim gezeigt. Am vierten Spiel fügten die Sportfreunde der HSG die erste Saisonniederlage zu. In Budenheim wollte die HSG den Gegner mit einer offensiven 3:2:1-Deckung in die Schranken weisen, jedoch scheiterte dieses Vorhaben kläglich. „Das war ein Fehler, den wir nicht noch einmal begehen“, unterstreicht Gerd Zimmermann, der also auch weiterhin die 6:0-Deckung spielen lassen wird. Mit Blick auf die bisherigen Leistungen in der Rückrunde brauche es aber auch in der etwas defensiveren Abwehrformation einige Optimierungen, um den Wurfstarken Budenheimer Angriff um Spielmacher Anton Nagel zu stoppen. „Wir müssen besser im Verbund verschieben und früher und enger am Gegenspieler stehen.“

Wer diesen Auftrag des Trainers in der Startformation ausführen soll, das lässt der Trainer offen. Einzig Torwart Thomas Elgert hat derzeit eine Stammplatzgarantie. Gerd Zimmermann begründet: „Sascha Gieger war in den letzten Wochen wegen einer Handverletzung raus. Thomas hat ihn sehr gut vertreten und wird nach seiner langen Ausfallzeit von Spiel zu Spiel besser und kann auch gegen Budenheim zu einem spielentscheidenden Faktor werden. Denn ich gehe fest davon aus, dass Nuancen das Spiel entscheiden werden.“

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