Eine Hymne auf die Fans – 3 Heimspiele in Folge stehen an

8:0 Punkte nach vier Heimspielen in Deutschlands vierthöchster Spielklasse und Platz in der Spitzengruppe der Liga:  Das ist die Bilanz, die in diesen Tagen ein breites Grinsen ins Gesicht eines jeden Wormser Handballfans zaubert. Dass die Fans dabei eine tragende Rolle spielen, das ist den meisten Stammgästen in der Nikolaus-Dörr-Halle wahrscheinlich gar nicht so bewusst. HSG-Trainer Gerd Zimmermann sieht das aber sehr wohl. „Nach einer recht durchwachsenen Vorbereitung, in der wir aber schnell als Handballer und als Menschen zusammengefunden haben und was mich in meinem Tun hier in Worms bestärkt, sind wir aktuell auf einem wunderbaren Weg. Aber ich möchte nach vier siegreichen Heimspielen ganz klar unterstreichen. Unsere treuen Anhänger und all diejenigen, die unser Verein in den letzten zwei, drei Jahren für unseren Wormser Weg begeistern konnte, sind nicht nur sprichwörtlich der achte Mann auf dem Feld. Sie sind es tatsächlich.“ Eine klare Ansage des Trainers, so wie man ihn kennt.

Gerd Zimmermann holt aus: „Wir hatten in einem Vorbereitungsspiel gegen Viernheim richtige viele Leute da. Das ist ein unglaublicher Vertrauensvorschuss für die Mannschaft gewesen, den sie gerne zurückzahlt. Und auch im Ligabetrieb war vom ersten Spieltag an auf unsere Fans verlass. Nach zwei souveränen Erfolgen gegen Bitburg und Merzig-Hilbringen stand das Spiel gegen Illtal an“. Der HSG-Coach spielt auf das Spiel gegen die Handballfreunde aus dem Saarland an, weil seine Mannschaft in der Premierensaison als Aufsteiger in die Oberliga in Hin- und Rückspiel chancenlos gegen die eingespielten Illtaler agierte. „Was dann beim dritten Heimspiel in der Nikolaus-Dörr-Halle abgegangen ist, das habe ich in dieser Spielklasse noch nie erlebt. Beide Mannschaften haben Handball auf allerhöchstem Viertliganiveau gezeigt, die Fans haben die Halle zum Kochen gebracht. Mein T-Shirt war nach dem Spiel reif für die Waschmaschine.“ Zum Schwitzen brachte den Trainer ein Schlagabtausch mit Führungswechseln, anspruchsvollen Toren – und einer lautstarken Kulisse. „Das Spiel stand gefühlt über 56 Minuten und 50 Sekunden auf der Kippe. Die Mannschaft hat nur mit der Unterstützung der Fans den Sieg so nach Hause bringen können. Das ist keine Phrase, das ist für mich ein Fakt.“ Deshalb sagt Gerd Zimmermann in Richtung der HSG-Anhängerschaft: „Lasst uns den eingeschlagenen Weg weiter gehen. Ich möchte gerne noch viele tolle Heimsiege mit unserer stetig wachsenden Anhängerschaft bei der Pressekonferenz ausklingen lassen. Dabei darf mein Dubbeglas, das Hans Uhl extra für mich aus der Pfalz besorgt hat, natürlich nicht fehlen. Danke Hans, danke liebe HSG-Fans und wir sehen uns bei den nächsten Heimspielen gegen Saulheim, Simmern und Dansenberg, die wir jeweils an den Novembersamstagen bei uns empfangen!“

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