Goliath gegen Goliath – Spitzenspiel um die Tabellenführung

WORMS – Alles kann, nichts muss: Unter diesem Motto steht das nächste Punktspiel in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar für die Handballer der HSG Worms. Am Samstagabend empfängt die Mannschaft von Trainer Gerd Zimmermann in der BIZ-Südhalle den punktgleichen Tabellenführer TuS Dansenberg zum Topspiel des elften Spieltags (Anpfiff: Samstag, 19:30, BIZ-Südhalle). „Auch wenn die beiden Mannschaften in diesem Kopf-An-Kopf-Rennen aktuell nur das Torverhältnis voneinander trennt, sehe Dansenberg doch in der Favoritenrolle“, sagt Gerd Zimmermann mit Blick auf die Ambitionen der Pfälzer in Richtung dritte Liga. „Die Dansenberger müssen jetzt bei uns unter Beweis stellen, dass sie zu Recht auf dem ersten Tabellenplatz stehen. Wir wollen in jedem Falle mit der Unterstützung unserer Fans, auf die wir in diesem Spiel dringender denn je angewiesen sind, die Punkte in Worms behalten.“

Wie man dem prominent besetzten Gegner Probleme bereit, hat die HSG in der zurückliegenden Oberligasaison eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit einem Sieg und einem Unentschieden ist es der HSG damals als Aufsteiger gelungen, den Pfälzern wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg abzuluchsen. Rückschlüsse aus der Vergangenheit das für das Kracherduell am Samstagabend in der BIZ-Südhalle allerdings nicht wirklich zu, wie Gerd Zimmermann betont. Denn die Mannschaft hat mit Marco Sliwa nicht nur einen neuen Trainer zur neuen Runde bekommen, sondern auch im Kader hat sich bei der TuS einiges getan. So geht unter anderem „der Unaussprechliche“, der erfahrene Theodoros Megalooikonomou, seit Neustem für die Mannschaft aus dem Stadtteil von Kaiserslautern auf Torejagd. Dazu gesellen sich mit Tim Beutler, Steffen Kiefer und Markus Seitz weitere Spieler, die mindestens über allerhöchstes Viertliganiveau verfügen. „Im Angriff ist Dansenberg unglaublich variabel und torgefährlich“, meint Gerd Zimmermann, der deshalb der festen Überzeugung ist, dass dem Favoriten aus der Pfalz nur mit einer Energieleistung in der Abwehr beizukommen ist. „Unsere Abwehr muss stehen und sie wird stehen“, betont der Wormser Trainer, der ansonsten nichts Preis gibt, was Taktik und Mannschaftsaufstellung betrifft.

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