Heimspiel gegen Bitburg! Alle in die Halle!

WORMS – Zwei Spiele, zwei Siege: Mit dieser positiven Bilanz im Rücken möchten die Handballer von der HSG Worms die nächste, erfolgreiche Punktejagd in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar angehen. Als nächstes empfängt die Mannschaft von Trainer Gerd Zimmermann vor heimischem Publikum den TV Bitburg (Anwurf: Sonntag, 17 Uhr, Kerscheinsteiner Schule). „Wir wollen auch diese Partie unbedingt gewinnen, um den Aufwärtstrend zu bestätigen“, sagt der Wormser Übungsleiter und ergänzt vor dem Hintergrund der schwachen Leistung beim jüngsten Sieg gegen Friesenheim: „Obwohl es letztlich egal ist wie man ein Spiel gewinnt, haben wir uns eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftritt in Friesenheim fest vorgenommen.“

Aktuell rangiert die HSG auf dem achten Platz in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Mit einem weiteren Erfolg würde sich die Zimmermann-Sieben weiter im gesicherten Mittelfeld festsetzen und zugleich einen aktuellen Abstiegskandidaten weiter distanzieren. Bitburg rangiert aktuell auf dem drittletzten Tabellenplatz und hat im bisherigen Saisonverlauf noch keinen Auswärtssieg einfahren können. Dennoch warnt Gerd Zimmermann davor Bitburg nicht zu unterschätzen. „Viele Spiele waren sehr eng und mit Florian Enders verfügt der Gegner über einen Spieler, der ein Spiel jederzeit alleine entscheiden kann.“ Folgerichtig lag ein Schwerpunkt in der Vorbereitung auf das Heimspiel auf dem Bitburger Rückraumspieler, dessen Wirkungskreise es einzuengen gelte. „Mit welcher Abwehrformation wir Enders und Co. bespielen, das bleibt noch geheim. Wir müssen Bitburg jedenfalls vom Anpfiff weg so gut verteidigen wie zuletzt Saulheim und dann brauchen wir vorne unsere Tore.“ Personell steht Gerd Zimmermann mit Ausnahme der Langzeitverletzten der komplette Kader zur Verfügung. „Alle sind fit und motiviert, wir möchten eine gute Rückrunde spielen und dafür am Anfang der zweiten Saisonhälfte möglichst viele Punkte sammeln“, sagt Gerd Zimmermann, der darüber hinaus unter der Woche etwas Positives in Sachen Verletztenstatus zu vermelden hat.

Nachdem sich Spielmacher Michal Kurka gegen Kastellaun/Simmern verletzt hat – jeder erinnert sich noch an die schrecklichen Bilder – ist er in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. „Wir sind froh, dass Micky die Verletzung gut überstanden hat und keine Folgeschäden geblieben sind. Jetzt ist es unsere Aufgabe ihn langsam wieder an den Spielbetrieb heranzuführen, allerdings wollen wir nichts überstürzen“, kommentiert der sportliche Leiter der HSG, Florian Stenner, die Rückkehr eines Langzeitverletzten. Mit Michal Kurka kehre in absehbarer Zeit in Spieler auf die Platte, der der Mannschaft extrem weiterhelfen kann. „Ein Einsatz gegen Bitburg kommt allerdings zu früh, da gehen wir kein Risiko“, unterstreicht der sportliche Leiter.

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