Heimspiel gegen Offenbach: Alle in die Halle!

WORMS – Mit einem Sieg gegen den Bundesligaunterbau der TSG Ludwigshafen-Friesenheim ist den Handballern der HSG Worms zu Beginn der neuen Oberligasaison ein gelungen Start in der neuen Heimspielstätte Kerscheinsteiner Schule gelungen. Nachdem die HSG beim letzten Heimspiel aufgrund der Bundestagswahlen kurzfristig in die alte Heimspielstätte Nikolaus-Dörr-Halle ausweichen musste und prompt gegen Tabellenführer Zweibrücken verlor, kehren die HSGler  am Wochenende in die Halle im Stadtteil Horchheim zurück. Am sechsten Spieltag in Deutschlands vierter Liga empfängt die Mannschaft von Trainer Gerd Zimmermann den Aufsteiger TV Offenbach (Anpfiff: Sonntag, 17 Uhr, Kerscheinsteiner Schule Horrchheim). „Wir sind Favorit und wollen dieser Rolle gerecht werden“, sagt Gerd Zimmermann mit Blick auf das Duell mit dem Mannschaft aus der Nähe von Landau. 

Während die HSG derzeit mit 6:4 Punkten im oberen Drittel der Tabelle steht, grüßt der Aufsteiger aus der Pfalz mit 2:8 Punkten vom letzten Tabellenplatz. Obwohl die Statistik die Wormser Favoritenolle unterstreicht, warnt Gerd Zimmermann vor dem kommenden Gegner. „Offenbach ist nicht so schlecht, wie es die Tabelle vermuten lässt. Sie haben einige Spiele gegen starke Gegner sehr offen gestalten können.“ Dass der TVO nicht besser in der Tabelle dasteht, ist nach Meinung des Verantwortlichen auf die vergleichsweise dünne Personaldecke zurückzuführen. „In der Oberliga brauchst du einen breiten Kader und da fehlt es Offenbach ein wenig“, so Gerd Zimmermann, der parallelen zum ersten Oberligajahr seiner Mannschaft sieht. „Auch wir haben damals mit einer klaren ersten Sieben gespielt und hatten relativ wenige Optionen. Wir konnten die Klasse halten und wo wir jetzt stehen, dass wissen alle, die die Oberliga ein wenig verfolgen.“ Den ausgeglichenen Kader will Gerd Zimmermann deshalb gegen Offenbach als Trumpf ausspielen. Weil jede Position doppelt besetzt ist, kann der Wormser Mannschaftsverantwortliche seinen Spielstil gegen den Aufsteiger umsetzen. „Wir werden von der ersten Minute an Tempohandball spielen und den gefährlichen Offenbacher Rückraum bearbeiten. Dafür haben wir die Qualität und die Wechselmöglichkeiten“, meint Gerd Zimmermann, der mit Ausnahme des verhinderten Jochen Schloß und des Langzeitverletzten Fabian Ruß personell aus den Vollen schöpfen kann. 

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