HSG Worms III – TV Mainz 1817 I 40:30

Auch das letzte Spiel des Jahres konnte die dritte Mannschaft der HSG Worms für sich entscheiden. Doch richtig zufrieden konnten alle Beteiligten am Ende nur über den Sieg sein, den zu unterschiedlich waren beide Halbzeiten verlaufen. Im ersten Durchgang ließ die HSG keinen Zweifel aufkommen, wer das BIZ als Sieger verlassen wollte. Die Gäste aus Mainz konnten nur bis zum 6:3 einigermaßen mithalten und waren von da an praktisch chancenlos. Zu konsequent präsentierten sich die Gastgeber im Angriff, bei fast jeder sich bietenden Möglichkeit und die Abwehr stand herausragend sicher und ließ in den letzten 20 Minuten des ersten Durchgangs auch nur noch sechs weitere Tore zu. Zur Pause stand es bereits 20:9 und das Spiel schien entschieden. Scheinbar hatte sich dieser Gedanke auch in den Köpfen der HSG eingenistet, denn die ersten Minuten der zweiten Halbzeit verschliefen sie komplett. Leichtfertige Ballverluste im Angriff nutzte die Mainzer Mannschaft zu Tempogegenstößen und auch in der Abwehr wurde nicht mehr mit der gleichen Entschlossenheit agiert, wie noch im ersten Durchgang. So kam es, dass die Gäste beim Stande von 26:18 nach gut 40 Minuten schon genauso viele Tore erzielt hatten, wie im ersten Durchgang. Eine Sensation kam aber nicht zu Stande. Dies lag vor allem daran, dass die HSG nach einem kurzen Anfangsdurchhänger zumindest im Angriff die gleiche konsequente Leistung zeigte. Immer wenn sich Mainz ein wenig Hoffnung machte vielleicht noch einmal irgendwie heranzukommen, zerstörte die HSG dies mit dem nächsten Treffer. So blieb der Vorsprung konstant bei mindestens sieben Toren. Ein souveränes Auftreten der Gastgeber, so wie in Durchgang eins, bot sich den Zuschauern aber nicht mehr. Unterhaltungswert war aber alle Mal gegeben. Dazu trug in Hälfte zwei auch der Schiedsrichter bei, der stellenweise mit seltsamen Entscheidungen glänzte und einige Male ziemlich überfordert schien. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 40:30 Sieg auf der Anzeigetafel. Die schlechte Abwehrleistung in der zweiten Hälfte war dann auch kein Thema mehr und die Freude über den Sieg und Tabellenplatz drei überwog.

Für die HSG spielten:

Achim Held, Tobias Koob (Tor)

Can Demirel (2), Heiko Schäfer (1), Max Konrad (3/1), Thorsten Libel (1), Oliver Hiegele, Björn Bleser (5), Jonas Beckerle (1), Heiko Breth (15/7), Ralf Konnermann, Johannes Geisbüsch (7), Dominik Heppner und Steffen Hartmann (5)

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