Kaderplanung abgeschlossen: Peter Gasz wird ein HSGler

WORMS/OSTHOFEN – Jetzt geht es Schlag auf Schlag in Sachen Transfers bei den Handballern der HSG Worms: Kurz nach der Verpflichtung des talentierten Nachwuchskreisläufers Moritz Bestrich und des drittligaerfahrenen Spielmachers Michael Kurka schließt sich mit Peter Gasz ein weiterer Spieler zur neuen Saison dem Wormser Oberligisten an. Der  Ungar wird im Sommer vom Nachbarn TG Osthofen in die Nibelungenstadt wechseln und „ist aufgrund seiner Vielseitigkeit, seiner langjährigen Erfahrung im höherklassigen Handball und seiner Stärke in der Defensive ein wichtiger Baustein in unserem nächstjährigen Kader, der uns aller Voraussicht nach in sehr großen Teilen erhalten bleibt“, so der sportliche Leiter der HSG, Hans-Karl Böhnert. Gleichzeitig kündigte der Wormser Mannschaftsverantwortliche an, keinen weiteren Spieler mehr verpflichten zu wollen. „Peter haben wir schon ganz lange auf dem Zettel gehabt. Dass es jetzt geklappt hat, freut uns außerordentlich, denn er wird die Mannschaft nicht nur auf dem Feld verstärken.“ Neben einem Platz im Kader der neuen Saison plant die HSG Worms auch außerhalb des Spielbetriebs mit Peter Gasz. So wird der erfahrene Rechtshänder, der neben allen Rückraumpositionen auch am Kreis viele Impulse geben kann, eine Art spielender Co-Trainer von Gerd Zimmermann. „Ich habe Peter als ruhigen und doch sehr aufgeschlossenen, wachsamen Menschen auf und abseits des Spielfeldes kennengelernt. Deshalb ist er prädestiniert für eine Art verlängerter Arm auf dem Spielfeld, der sich außerdem beispielsweise um die Videoanalyse kümmern wird.“

Diese große Rolle ist ganz nach dem Geschmack des Neuzugangs. Peter Gasz sagt zu den Plänen der HSG: „In Osthofen konnte ich natürlich genau beobachten, wie sich die HSG entwickelt. Und die Entwicklung ist in jederlei Hinsicht sehr beeindruckend, ich freue mich auf den Wormser Weg, den ich gleich aus mehreren Perspektiven und Rollen mitgehen werde. Dennoch werde ich meinen baldigen Mannschaftskameraden im letzten Spiel der Saison beim Derby in Osthofen keine Geschenke machen. Ich werde bis zum letzten Wurf der Saison alles für die TGO und den Klassenerhalt geben, denn ich hatte in Osthofen eine schöne Zeit und bin froh, trotz meines Wechsels nicht aus der Welt zu sein.“

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