Nachwuchskraft des Zweitligisten SG Leutershausen wechselt nach Worms

WORMS/LEUTERSHAUSEN – Neues Jahr, neue Spieler: Die Mannschaftsverantwortlichen der HSG Worms haben die Winterpause genutzt, um den Kader der ersten Mannschaft weiter zu verstärken. Als erster Neuzugang des Jahres hat sich mit dem 18-jährigen Moritz Brestrich ein Nachwuchstalent aus dem Südwesten der Handballrepublik dem Wormser Oberligisten angeschlossen. Der Kreisläufer wechselt von der A-Jugendbundesligamannschaft der SG Leutershausen in die Nibelungenstadt und soll von HSG-Trainer Gerd Zimmermann behutsam an den Herrenhandball herangeführt werden. „Moritz hat in seinen bisherigen Trainings sein großes Potenzial angedeutet, denn er verfügt bereits in seinen jungen Jahren über einen gut trainierten Körper, zeigt stets absolute Leistungs- und Lernbereitschaft und hat in der Jugendbundesliga und bei uns im Training gezeigt, dass er handballerisch mindestens auf Viertliganiveau mithalten kann“, sagt Gerd Zimmermann. Obwohl er sich erst im Sommer aus Leutershausen verabschiedet, wird Moritz Bestrich bereits zur Rückrunde nach Möglichkeit bei der Zimmermann-Truppe mittrainieren. Zusätzlich ist der sportliche Leiter der HSG Worms, Hans-Karl Böhnert, aktuell darum bemüht, dem talentierten Kreisläufer ein Doppelspielrecht zu verschaffen. „Wir hoffen darauf, dass Moritz uns bereits in der Rückrunde zur Verfügung steht. Wir werden aber keinen Einsatz riskieren, bis wir nicht hundertprozentig davon überzeugt sind, dass im Falle von Moritz ein Doppelspielrecht auch darstellbar ist. Leider sind die Regularien diesbezüglich ziemlich kompliziert.“

Der Spieler selbst brennt bereits auf seinen ersten Einsatz im Trikot der HSG. „Ich bin nach dem klaren Derbysieg gegen Osthofen Ende Dezember direkt nach Abpfiff auf die HSG-Verantwortlichen zugekommen und habe meine Zusage gegeben. Die Stimmung auf der Tribüne, die tollen Aktionen im Umfeld des Vereins und nicht zuletzt die Mannschaft und der Trainer mit der dahinterstehenden Handballphilosophie ergeben ein perfektes Zusammenspiel an Argumenten, den Wormser Weg in Zukunft mitzugehen und mitzugestalten.“ Gleichwohl ist sich der junge Kreisläufer, auch bewusst, dass sein Wechsel aus der Jugendbundesliga in die vierte Liga einige Veränderungen mit sich bringt: „Handball im Aktivenbereich ist nicht zu vergleichen mit Jugendhandball. Deshalb möchte ich von meinen Mannschaftskollegen lernen, dem Verein frühstmöglich nach Kräften helfen und mit zu einem gestandenen Spieler entwickeln. Ich bedanke mich bei Frank Herbert (ehemaliger Trainer TGO und jetziger Übungsleiter in Leutershausen) für das Herstellen des Kontakts.“

Bildquelle: SG Leutershausen

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