Nächster Härtetest in Zweibrücken

WORMS – Nach dem Überraschungscoup gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg zum Rückrundenstart in die Handballoberliga möchte die HSG Worms jetzt in Zweibrücken an die vielleicht beste Saisonleistung der laufenden Runde anknüpfen. Der nächste Prüfstein für die Handballer aus der Nibelungenstadt ist die VTZ Saarpfalz. Am Freitagabend (20:30, Westpfalzhalle Zweibrücken) eröffnet die HSG mit ihrem Gastspiel in Zweibrücken den 17. Spieltag der Oberliga. „Das wird ein stimmungsvolles und intensives Handballspiel, bei dem wir nicht nur gegen eine starken Gegner spielen, sondern auch gegen lautstarke Fans“, sagt HSG-Trainer Gerd Zimmermann vor dem ersten Auswärtsspiel der Rückrunde.

Dass die gegnerische Qualität in Kombination mit der Kulisse bei der VTZ eine brisante Mischung ergibt, wird beim Blick auf die Tabelle ersichtlich. Der gastgebende Tabellensiebte musste sich Zuhause nämlich nur gegen das Oberliga-Spitzentrio Budenheim, Illtal und Dansenberg geschlagen geben. Zwischen all diese klangvollen Namen würde sich die HSG Worms nach dem bevorstehenden Handballwochenende gerne gesellen.

„Wir haben gegen Dansenberg, aber auch gegen Ende der Rückrunde gezeigt, dass wir momentan nicht einfach zu schlagen sind“

, sagt Zimmermann, der mit einer kompakten Defensive und schnellem Umschaltverhalten im Angriff auch bei der VTZ bestehen möchte. Das Unentschieden im Vorspiel ist dem Wormser Mannschaftsverantwortlichen noch immer in guter Erinnerung und habe „einige Schlüsse zugelassen, wie wir Saarpfalz knacken können.“ Für unabdingbar hält es Zimmermann, dem körperlich starken Gegner mit Einsatz und Wille entgegenzutreten. Darüber hinaus dürfe der gegnerische Rückraum nicht so gut zur Entfaltung kommen, wie er es in Worms tat. Ob Zimmermann seine Mannschaft in einer offensiven 3:2:1-Deckung und der defensiveren 6:0-Abwehrformation aufs Feld schickt, das werde auch von der Personalsituation abhängen. Denn zum Bedauern des Trainers steht hinter dem Einsatz einiger seiner Schützlinge noch ein Fragezeichen. Definitiv fehlen die beiden Langzeitverletzten Kubo Balaz und Fabian Ruß. Fraglich sind außerdem der angeschlagene Markus Metzdorf (Knie) und Bernd Ströning (Schulter). Dafür rückt Youngster Christian Drees aus dem Verbandsligakader wieder nach oben. „Wir fahren also als klarer Außenseiter nach Zweibrücken. Wie wohl wir uns in dieser Rolle fühlen, haben wir ja schon mehrmals in dieser Saison gezeigt. Gehen wir an unsere Leistungsgrenze, dann können wir auch dieses schwere Auswärtsspiel erfolgreich gestalten“, sagt Zimmermann abschließend.

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