Nächstes Aufsteigerduell

Am Sonntagabend kommt es zum nächsten Duell der Oberligaaufsteiger. In der Nikolaus-Dörr-Halle empfängt der amtierende Rheinhessenligameister HSG Worms den Saarlandligameister HSG Völkingen (18 Uhr). Während die Gastgeber nach einem Traumstart seit nunmehr fünf Spielen vergebens auf Tore- und Punktejagd gehen, reitet die gastierende HSG auch an Spieltag neun weiterhin auf einer echten Erfolgswelle. Durch vier Siege in Folge hat sich die HSG Völkingen mittlerweile auf den siebten Tabellenplatz vorgeschoben. „Das spricht für die Qualität des Gegners, der im Vergleich zu uns in den vergangenen Jahren bereits Erfahrungen auf Oberliganiveau sammeln konnte und davon nun profitiert“, sagt HSG-Trainer Gerd Zimmermann. Trotz großem Respekt vor der Punkteausbeute und der Spielweise des Gegners ist Zimmermann fest entschlossen, gemeinsam mit seiner Mannschaft den Negativtrend in eigener Halle zu stoppen. „Wir verfügen über die Qualität, vor heimischem Publikum gegen jede Mannschaft in der Oberliga mitzuhalten.“

Damit dieses Vorhaben gelingt, hofft Zimmermann auf die lautstarke Unterstützung der Fans. „Ist die Halle von der ersten Sekunde an hellwach und mit dabei, wirkt sich das auch positiv auf die Leistung unserer Jungs aus.“ Damit der Knoten platzt, müsse in den Augen des Trainers jeder Spieler an seine Leistungsgrenze gehen. Konkret bedarf es gegen die aktuell drittstärkste Offensive der Liga einen kompakten Deckungsverbund. Dieser funktioniere jedoch erst dann, wenn jeder einzelne Spieler sich seiner Defensivaufgaben bewusst ist und seine individuellen Qualitäten im Sinne der Mannschaft einbringt. In der Offensive bleibt das dominierende Thema die Chancenverwertung. „Wir haben es im bisherigen Saisonverlauf immer wieder gesehen: In der Oberliga gewinnst du kein Spiel, wenn du nur 20 Tore schießt.“ Deshalb lag ein Trainingsschwerpunkt abermals auf der Verbesserung des Torabschlusses. „Die Jungs haben gut trainiert und sind gewillt, unserem Publikum einen tollen Handballabend zu präsentieren und endlich wieder etwas Zählbares zu holen.“

Personell kann der Trainer dabei nahezu aus den Vollen schöpfen. Lediglich der langzeitverletzte Fabian Ruß wird auch weiterhin fehlen.

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