Nächstes Rheinhessenderby steigt in Saulheim

„Wir wollen das gute Gefühl nach dem Heimsieg gegen Völkingen nutzen, um mit neuem Selbstbewusstsein auch in der Fremde wieder einmal zu punkten“, sagt HSG-Trainer Gerd Zimmermann vor dem nächsten Oberligaderby. Am zehnten Spieltag trifft sein Team auf eine der in der Oberliga fest etablierten Mannschaften aus Rheinhessen, die SG Saulheim. Obwohl beide Mannschaften in der jüngeren Historie schon lange kein Ligaspiel mehr gegeneinander absolviert haben, treffen keine Unbekannten aufeinander. „Im rheinhessischen Handball kennt man sich eben“, so Zimmermann mit Blick auf die Stärken und Schwächen des Gegners.

Das größte Pfund der Saulheimer sei in der laufenden Saison die aktuelle Heimstärke. Mit einem euphorischen Publikum im Rückenkonnte die Spielgemeinschaft bislang drei von vier Heimspielen erfolgreich gestalten. Lediglich gegen den aktuellen Tabellendritten Illtal musste sich die Mannschaft von Trainer Rainer Sommer geschlagen geben. Um das Rheinhessenderby positiv zu gestalten, bereitete sich Mannschaft nach der detaillierten Spielanalyse des Trainers genau auf den kommenden Gegner vor. „Das Abschneiden in Saulheim steht und fällt mit der Leistung in der Abwehr“, ist Zimmermann überzeugt. Bislang war noch kein Spiel der SG ein Schützenfest. Im Gegenteil: Meist verliefen die Spiele sehr eng und am Ende musste die SG ein ums andere Mal eine Niederlage einstecken, weil die Offensive schwächelte. Aktuell stellen die mit der HSG punktgleichen Saulheimer den zweitschwächsten Angriff der Oberliga. „Verteidigen wir also gut und agieren im Angriff mit der Präzision, wie in der zweiten Halbzeit gegen Völkingen, dann geht in Saulheim etwas“, sagt Zimmermann, der aufgrund der Nähe zu Worms auf eine große Fanunterstützung aus dem HSG-Lager hofft. „Die Zuschauer können ein wichtiger Faktor im Spiel werden, das haben sie mit ihrer Unterstützung gegen Völkingen eindrucksvoll gezeigt.“

Bemerkungen: Florian Reichelt und Christian Augst stehen in diesem Spiel nicht zur Verfügung. Ansonsten ist der komplette Kader mit Ausnahme des Langzeitverletzten Fabian Ruß einsatzbereit.

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