Rheinhessenderby gegen Saulheim – Jamies Papa kommt und Spende an den TSV Schott Mainz wird übergeben

WORMS – Vor heimischem Publikum ist die HSG Worms in dieser Saison eine Macht. Alle vier Heimspiele konnte der aktuelle Tabellenführer der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bislang gewinnen. Im November können drei weitere Heimsiege folgen, denn die nächsten drei Punktspiele bestreiten die HSGler allesamt in der Nikolaus-Dörr-Halle. Am Samstag empfangen die Wormser Handballer die SG Saulheim zum Rheinhessenduell (Anpfiff: 19:30). „Wir wollen unbedingt mit einem Sieg in die Heimspielwochen starten“, gibt HSG-Trainer Gerd Zimmermann die Marschroute vor.

Obwohl der rheinhessische Konkurrent mit einem negativen Punkteverhältnis von 7:9 und dem elften Tabellenplatz bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, erwartet Gerd Zimmermann einen starken Gegner. „Saulheim hat uns in der vergangenen Saison überhaupt nicht gelegen und sie sind auch in dieser Saison trotz personeller Veränderungen sehr unangenehm zu bespielen“, sagt Gerd Zimmermann und verweist auf die Eingespieltheit, die trotz einiger Zu- und Abgänge den Gegner so stark macht. Ein besonderes Augenmerk des Wormser Mannschaftsverantwortlichen gilt zudem den schnellen Außenspielern der SG, die zuletzt maßgeblichen Anteil an einem deutlichen Heimsieg gegen den TV Mühlheim hatten. „Hier ist in erster Linie Christoph Kreisel zu nennen, den wir anders als Mühlheim unbedingt in den Griff bekommen müssen.“ Generell sei es nach Meinung von Gerd Zimmermann wichtig, dass die 6:0-Abwehr steht. Aus einer sicheren Abwehr möchte der Trainer mit Tempo nach vorne spielen und so zu möglichst vielen einfachen Toren kommen. „Wenn die Saulheimer Deckung steht, wird es schwer da durch zu kommen“ betont der Trainer. Jedoch ist Gerd Zimmermann überzeugt davon, dass seine Mannschaft auch aus dem gebundenen Spiel Lösungen finden kann. „Wenn wir 100 Prozent geben, dann kommen wir auch gegen den massiven Saulheimer Deckungsverbund an“, sagt Gerd Zimmermann, der neben den Spielzügen vor allem die Rückraumshooter wie Fabian Markert, Kai Zimmermann, Lucas Gerdon und Kubo Balaz setzt. Alle drei sind fit, ebenso wie der Rest der Mannschaft. Trotz des intensiven Spiels bei der VTZ Saarpfalz gibt es auch weiterhin keine Verletzten im Wormser Lager zu beklagen. Das liegt in erster Linie daran, dass Gerd Zimmermann in jedem Spiel fleißig durchgewechselt hat, um die Belastung seiner Schützlinge zu steuern. „Bei mir gibt es keine erste Sieben, sondern wir haben nur Stammspieler in der Mannschaft.“

All diese Stammspieler werden am Samstag nicht nur die Wormser Fans wiedersehen, sondern auch mehrere Ehrengäste. Pressesprecher Florian Stenner kündigt an: „Wir freuen uns auf den Besuch einer Delegation des TSV Schott Mainz, denen wir einen Spendenscheck für die Familie des verstorbenen Christian Bauer überreichen werden. Zudem hat Klaus Neiss, Vater von unserem Jamie, sein Kommen angekündigt.“

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: