Schützenfest gegen Aufsteiger: 33:20 Heimsieg!

EICH – Revanche geglückt! Nachdem die Handballer von der HSG Worms sich bei der Hinspielniederlage bei Oberliganeuling SG Gösenroth/Laufersweiler nicht mit Ruhm bekleckert hatten, ist der Mannschaft von Trainer Gerd Zimmermann im Rückspiel die Revanche geglückt. In der Eicher Altrheinhalle feierten die HSGler einen überzeugenden 33:20 (15:13)-Heimerfolg. „Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und haben besonders im zweiten Durchgang eine sehr starke Leistung gezeigt“, kommentierte Gerd Zimmermann den deutlichen Erfolg vor heimischem Publikum.

Vom Anpfiff weg war die Zimmermann-Sieben, in der Jörn Christmann nach auskurierter Schulterverletzung sein Comeback gab, die spielbestimmende Mannschaft. Über das 1:0 durch den Rückkehrer setzten sich die Gastgeber bis zur 12. Spielminute auf 6:2 ab. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Partie hatte die HSG bereits einen herben Rückschlag zu verdauen, denn nach vier Spielminuten hatte sich die ohnehin dünn besetzte HSG durch eine unnötige rote Karte selbst geschwächt. Rückraumspieler Kai Zimmermann leistete sich nach einem bösen Foul gegen ihn eine Undiszipliniertheit und bedachte den Gegner mit Worten und Gesten, die die Schiedsrichter mit einer Disqualifikation bedachten. „Das war kein Dienst an die Mannschaft und Kai ist eigentlich erfahren genug, dass ihm so etwas nicht passiert“, sagte HSG-Vorstand Florian Stenner zu der roten Karte mit Bericht und fügte an: „Das Foul gegen Kai war allerdings unterste Schulbade vom Gegner, der ein ums andere Mal völlig überzogen in der Abwehr zu Werke gegangen ist. Es ist schade, dass eine solche Spielweise überhaupt von der Spielleitung zugelassen wurde. Wir wünschen Kai jetzt eine gute Besserung und hoffen, dass die Nase nicht gebrochen ist.“

Auch ohne gelernten Linkshänder im Rückraum blieb Worms bis zum Ende der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft, ohne dabei den Vorsprung zu vergrößern. Im Gegenteil: Weil die eine oder andere Chance liegen gelassen wurde, verkürzte die SG den Rückstand bis zur Halbzeit auf zwei Tore (15:13). Erst nach dem Seitenwechsel drückte sich die Wormser Überlegenheit dann auch auf der Anzeigentafel aus. Während Gösenroth/Laufersweiler nach der Pause kaum noch eine Lücke im Wormser Deckungsverbund fand und immer wieder am glänzend aufgelegten Torwart Thomas Elgert scheiterte, machte die HSG mächtig Tempo. Sowohl per Gegenstoß als auch aus dem gebundenen Spiel heraus hagelte es Gegentore für den Gegner, der eine viertel Stunde vor Torschluss mit acht Treffern im Rückstand lag (25:17). Neben sehenswerten und temporeichen Rückraumaktionen durch Michal Kurka, Jörn Christmann und Denis Markert machte auch Rechtsaußen Alex Eusterholz auf sich aufmerksam, erzielte der treffsichere Linkshänder doch stolze siebten Tore. Am Ende feierte die HSG einen 33:20-Erfolg und Rückkehrer Jörn Christmann war es vergönnt, nach dem ersten Treffer auch den letzten zu erzielen. „Das Ergebnis geht völlig in Ordnung, wir haben uns diesen Erfolg erarbeitet und verdient. Ich bin stolz auf die Leistung der Mannschaft, die aufgrund der Verletzungen seit Monaten stark dezimiert trainieren muss. Jetzt haben wir noch sechs Spiele bei einem ausgeglichenen Punkteverhältnis und wir möchten natürlich noch so viele Punkte holen, wie möglich. In Mundenheim wird uns Kai wegen seiner Sperre definitiv fehlen, aber wir schauen einfach mal, was dort geht“, bilanzierte Gerd Zimmermann.

Aufstellung: Elgert, Gieger; Eusterholz (7), F. Markert (2), Kurka (8), Christmann (5), D. Markert (7), Metzdorf (1), Brestrich (3), Zimmermann

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