Heimspiel gegen TV Homburg

WORMS – Durch den Auswärtssieg bei der HSG Völklingen haben die Handballer der HSG Worms bereits die erste Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt abgeschüttelt. Der Bundesliga-Unterbau der Eulen kann die Wormser Drachen bis zum Ende der Saison nicht mehr überholen. Gleiches gilt auch für den Tabellenvorletzten TV Homburg, der am Sonntagabend (Anwurf: 18 Uhr, Nikolaus-Doerr-halle) in der Nibelungenstadt gastiert. Kann der TVH das Gastspiel in Worms nicht für sich entscheiden, beenden die HSGler die Saison definitiv auch vor dem Aufsteiger. „Wir schauen aber nur auf uns und unsere Leistung, denn gegen Homburg wollen wir Zuhause unbedingt die nächsten zwei Punkte einfahren“, sagt HSG-Trainer Marco Tremmel und hält die Spannung hoch: „Zwar haben wir uns mittlerweile durch gute Ergebnisse ein wenig Luft verschafft, aber wenn ganz verrückte Dinge in der dritten Liga und im Aufstiegskampf um die dritte Liga passieren, gibt es mehr als zwei Absteiger. Von daher sehen wir jedes Spiel wie ein Endspiel.“

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Obwohl Homburg mit lediglich vier Punkten auf dem Konto nach Worms reist, sei der arg in Abstiegsnöten steckende Aufsteiger nicht zu unterschätzen. „Homburg hat lange gebraucht, um in die Saison zu kommen“, urteilt Marco Tremmel und verweist exemplarisch auf den deutlichen 33:23-Auswärtssieg seiner Mannschaft. In Homburg habe man dem Gegner angesehen, dass er den Sprung von der fünften in die vierte Liga mental, vom Tempo her und auch ein Stück weit von der Qualität her noch nicht geschafft hat. „Homburg hat sich aber im Laufe der Runde gesteigert und hätte mit etwas Glück vielleicht auch in paar mehr Punkte auf dem Konto“, meint Marco Tremmel und macht unter anderem personelle Veränderungen für den Aufschwung in Homburg verantwortlich. Im Rückraum lobt Marco Tremmel neben dem oberligaerfahrenen Alexey Wetz vor allem den jungen Spielmacher Robin von Lauppert, der unglaubliche Qualitäten mitbringe. „Robin von Lauppert ist ein richtig guter Spieler, der hochklassig ausgebildet wurde und schon im Drittligakader von Dansenberg stand. Er hebt die Qualität im Homburger Spiel deutlich an, macht seine Mitspieler stärker und ist selbst immer für Tore gut. Wir müssen auf ihn extrem gut aufpassen“, so Marco Tremmel. Bei aller Gefahr der Homburger-Winterneuzugänge betont Marco Tremmel aber auch, dass sein Team sich durch die jüngsten Resultate ordentlich Respekt verschaffen konnte und Selbstvertrauen getankt hat. „Wir haben durch die Siege gezeigt, dass wir in dieser Liga auf jeden Fall mithalten können.“ Der Wormser Mannschaftsverantwortliche hofft auf eine genauso stabil verteidigende Abwehr wie beim 21:20-Erfolg in Völklingen, fordert aber gleichzeitig mehr Durchschlagskraft im Angriff. „Steht die Abwehr wieder so gut und wir machen mehr Tore durch Chancen die wir uns immer erarbeiten, dann wird es schwer für Homburg.“

Personell kann Marco Tremmel nach zuletzt einigen Ausfällen wieder aus den Vollen schöpfen. Weil Denis Markert, Steffen Dietz, Luca Steinführer und Jonas Beyer wieder fit sind, ist der Kader der Wormser Drachen komplett.

1. Welle: Heimspiel gegen TV Homburg – Dritter Sieg in Folge?