1. Welle: „Das leichteste Saisonspiel“ – Auswärtsfahrt zum ungeschlagenen Tabellenführer SV 64

WORMS – Das leichteste Spiel der Saison steht für die Handballer der HSG Worms am Wochenende an. Denn die Wormser Drachen treten auswärts beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer der Handball-Oberliga, dem SV 64 aus Zweibrücken, an. „Für uns war es extrem wichtig das Heimspiel gegen Mülheim zu gewinnen und uns damit für die Leistung in Eckbachtal zu rehabilitieren. Die Partie beim Tabellenführer ist für uns ein Bonus-Spiel und als Vorbereitung auf die wichtigen zwei Heimspiele zum Ende des Jahres anzusehen“, sagt HSG-Trainer Marco Tremmel und betont zugleich: „Wir werden dort natürlich alles geben und keineswegs abschenken. Aber man muss realistisch sein: Gerade Zuhause ist Zweibrücken eine Macht, die junge Mannschaft mit riesigem Potenzial steht nicht umsonst alleine da oben und wird dort auch meiner Meinung bis zum Saisonende stehen.“

Ein Blick auf die Statistik unterstreicht die Übermacht des SV 64 und die Dominanz in der Liga. Denn die Mannschaft von Handball-Lehrer Stefan Bullacher stellt mit 389 Toren nicht nur den besten Angriff der Liga, sondern mit gerade einmal 276 auch die beste Abwehr. Maßgeblichen Anteil an den beeindruckenden Statistiken der ungeschlagenen Zweibrücker haben da die Heimspiele in der stets sehr gut besuchten Halle. Dort brennt die Bullacher-Sieben in schöner Regelmäßigkeit ein Feuerwerk ab, schickt Gegner reihenweise mit deutlichen Ergebnissen nach Hause. Vorige Woche unterlag der HV Vallendar überdeutlich mit 20:32 beim Tabellenführer, Ende Oktober deklassierte der nächste Wormser Gegner das Spitzenteam HF Illtal mit einem unfassbaren Ergebnis von 35:17. „Zweibrücken ist wirklich auf jeder Position doppelt extrem gut aufgestellt, die Mannschaft ist eingespielt und verfügt über eine ganze Reihe an potenziellen Drittligaspielern“, weiß Marco Tremmel den Gegner einzuordnen. „Und vor allem nimmt Stefan Bullacher jeden Gegner ernst und weiß genau das seiner Mannschaft auch zu vermitteln.“

Es wartet also ein Duell David gegen Goliath auf alle Handballfreunde aus Worms und Zweibrücken, wenn am Samstagabend das Spiel angepfiffen wird. Immerhin reist der David in Person der Wormser Drachen mit Selbstvertrauen in die Rosenstadt. „Wir haben gegen Mülheim gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft sind. Neben der Einstellung zum Spiel braucht es vor allen Dingen die Umsetzung meiner Vorgaben, damit wir unser starkes Handballer-Gesicht auch zeigen können. Genau das erwarte ich auch gegen den Goliath aus Zweibrücken“, sagt Marco Tremmel, der neben den Langzeitverletzten auf die beruflich verhinderten Steffen Dietz und Moritz Brestrich verzichten muss. Ein Fragezeichen steht außerdem hinter dem Einsatz von Konstantin Herbert, der aufgrund von Krankheit wenig bis gar nicht trainieren konnte. Positiv hervorzuheben ist, dass sein Rechtsaußen-Kollege Luca Steinführer nach seinem Kreuzbandriss wieder im Aufbautraining ist und bereits erste Übungen mit dem Ball absolvieren konnte. „Wir freuen uns alle Luca wieder im Training dabei zu haben, aber wir möchten ihn nach der schweren Verletzung behutsam wieder aufbauen“, betont Marco Tremmel abschließend.

1. Welle: „Das leichteste Saisonspiel“ – Auswärtsfahrt zum ungeschlagenen Tabellenführer SV 64