Alle nach Friesenheim – Eulenjagd der Wormser Drachen

WORMS – Nach drei Punktspielen innerhalb von nur sechs Tagen gib es für die Handballer der HSG Worms weiterhin keine Verschnaufpause. Am Samstag tritt die Mannschaft von Marco Tremmel beim Tabellenvorletzten TSG Friesenheim II an und möchte den nächsten Saisonsieg einfahren. „Die Jungeulen sind trotz großem Umbruch definitiv nicht schlechter als in den Vorjahren geworden, aber dennoch muss es unser Anspruch sein dort zu gewinnen“, gibt der Wormser Mannschaftsverantwortliche die Marschrichtung vor. Anpfiff der Partie ist Samstagabend im TSG-Sportzentrum um 20:00 Uhr.

Neben vielen Wormser Fans, die traditionell die 15-minütige Fahrt gerne auf sich nehmen und die Mannschaft vor Ort unterstützen, werden auch die beiden zuletzt verletzten Außenspieler Marvin Seyfried und Luca Steinführer in den Kader zurückkehren. Beide konnten unter der Woche wieder trainieren – wenn auch nicht uneingeschränkt. Dies hatte jedoch nichts mit den vorausgegangenen, körperlichen Problemen der Beiden zu tun, sondern viel mehr mit der Hallensituation in den Ferien. „Das war keine optimale Trainingswoche für uns, aber Marco hat das Beste aus der Situation gemacht“, sagt HSG-Vorstand Florian Stenner. So wurde viel Entscheidungstraining angesetzt, auch Torabschluss und Spielzüge wurden noch einmal vertieft behandelt. Gefehlt haben im Training lediglich Steffen Dietz, der weiterhin in Prüfungen steckt, sowie Tayfun Tok, der aus privaten Gründen nicht trainieren konnte. Dazu gesellen sich die beiden Langzeitverletzten Jan Hochgesand und Christian Drees. Ansonsten ist der HSG-Kader vollzählig und heiß darauf, den nächsten Sieg einzufahren. „Die Mannschaft will die zwei Punkte, die Jungs sind gut drauf“, sagt Marco Tremmel von seinen Schützlingen, zu denen unter anderem ein Ex-Friesenheimer gehört: Moritz Happersberger.

Der HSGler mit der Nummer 3 hat bei seinem neuen Club bislang schwerpunktmäßig im linken Rükraum, seiner Lieblingsposition, agiert. Aber auch auf der Mitte und im rechten Rückraum gab es zuletzt Einsatzzeiten für den Spieler mit der vielleicht größten Sprungkraft in der gesamten Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Moritz Happersberger freut sich natürlich auf die Rückkehr zu seinem ehemalige Verein, kennen tut er dort aber kaum noch einen Spieler. „Da ist viel aus der Jugend nachgerückt, ich habe mit maximal vier oder fünf Jungs zusammen gespielt“ ,berichtet Moritz Happersberger, verbunden mit dem Versprechen, die Punkte aus der ehemaligen Heimat zu entführen: „Die Mannschaft hat mich super aufgenommen und das Umfeld und die Fans hier in Worms sind toll. Wir werden gegen die Jungeulen alles geben und wollen das Spiel unbedingt gewinnen.“

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